Vorgestellt: Sandy Hoffmann im Portrait
 
   
Sandy ist nie für große Wort, er schreitet zur Tat. Seine Laufbahn als aktiver Spieler begann 1977 beim SSV Seligenthal. Zweimal in Folge wurde er Torschützenkönig. Das reichte ihm nicht. So wurde er 1991 Schiedsrichter. Damals war er knapp 20 Jahre alt. Die Schiedsrichterei hatte es ihm angetan. Ganz nebenbei war er auch lange Jahre Vorstandsmitglied in seinen Heimatverein. Was Sandy anfasst, hat Hand und Fuß.
 

 

1994 gründete er die erste Frauenmannschaft in Seligenthal und war deren Trainer. Da der Fußballkreis Werra-Rennsteig keinen Spielbetrieb für Frauen anbot, wurde im Nachbarkreis Bad Salzungen gespielt. Dort trainierte er auch die Kreisauswahl mit großem Erfolg. Als im Jahr 1997 im KFA eine eigenständige Frauen-Kreisliga gegründet wurde, war Sandy der Initiator im damaligen Fußballkreis Werra-Rennsteig. Im Jahr 1994 wurde Sandy Mitglied im KFA Werra-Rennsteig und drot verantwortlich für den Breitensport. Im gleichen Jahr übernahm er die Funktion des Schiedsrichteransetzers im KFA, später wurde er Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses. Durch seine hohe Fachkompetenz und seinem Ehrgeiz erreichte er seit 1995 als Schiedsrichter die Regionalliga, bereits 1 Jahr später leitete Sandy Spiele in der Amateur-Oberliga. In dieser Leistungsklasse leitete er Fußballspiele bis 2004. Seit dem Jahr 2004 fungierte er als Schiedsrichterlehrwart im damaligen BFA Südthüringen und im gleichen Jahr übernahm er die verantwortungsvolle Funktion des Schiedsrichter Beobachters im TFV und NOFV, heute sogar in der Bundesliga. Seit einigen Jahren ist Sandy Mitglied im Lehrstab des TFV und Stellvertreter des Vorsitzender im KFA Rhön-Rennsteig. Neben seiner umfangreichen und verantwortungsvollen Tätigkeit im Beruf gehört er dem Kompetenzteam des DFB für Schiedsrichter an. Alle Aktivitäten aufzuzählen füllt viele Seiten. Immer ist er „am Ball“, alles war er tut, geschieht mit Freude und hohem Sachverstand. Auf Grund seiner jahrelangen Verdienste um die Entwicklung des Fußballsportes erhielt er viele Ehrungen und Auszeichnungen. So zum Beispiel die Ehrennadel des TFV in Gold vor 10 Jahren und die Verdienstnadel des NOFV im März 2020. Nicht zuletzt wurde er im Jahre 2015 Kreis-Ehrenamtsieger des KFA Rhön-Rennsteig und wurde vom DFB in den Club der 100 aufgenommen. Wir geben der Hoffnung Ausdruck, dass uns Sandy noch viele Jahre als Funktionär und aktiver Mitstreiter im Fußballsport erhalten bleibt und seine umfangreichen Erfahrungen an die jungen Mitglieder weiter vermittelt.



Sandy beim Jahrestreffen der ehemaligen DDR-Oberliga-Schiedsrichter 2020

 
 
04.05.2021 von Mario Liebaug
 
Vorgestellt: Hartmut Recknagel im Portrait
 
   
Nach langer Zeit setzen wir nun unsere Portraitreihe fort und wollen uns im dritten Teil mit unserem Steinbach-Hallenberger Sportfreund Hartmut Recknagel etwas genauer beschäftigen. Hartmut wird nächsten Monat 57 Jahre alt und ist einer der gestandendsten Schiedsrichter in unserem Fußballkreis, da er nun bereits seit fast 30 Jahren als Unparteiischer auf den Sportplätzen agiert.
 
 
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Im Jahre 1982 legte er beim ehemaligen DDR-Oberliga Schiedsrichter Günther Hollandt-Moritz seine Schiedsrichterprüfung ab, da sein damaliger Verein Unterschönau dringend Schiedsrichter benötige. So wirkte Hartmut nicht nur als aktiver Spieler und Spielertrainer, sondern auch als Schiedsrichter im Fußball mit. Die Schiedsrichterei ist bis heute noch seine Leidenschaft und als Spieler hilft er gerne auch in der Schiedsrichterauswahl aus. Hartmut pfeift seit Beginn seiner Laufbahn in der Kreisliga und war als Assistent bis in die Thüringenliga unterwegs.

Unser Schiedsrichter-Obmann Sandy Hoffmann charakterisiert Hartmut als einen sehr erfahrenen und zuverlässigen Schiedsrichter. Er ist sehr loyal und sich immer treu geblieben. Hartmut ist ein Vorbild für junge Schiedsrichter, die er gerne in ihren ersten Spielen mit Rat und Tat begleitet. „Hartmut hat sich nie in den Vordergrund gestellt und ist sich niemals zu schade, anderen Schiedsrichtern zu helfen. Ich wünsche mir, dass er der Schiedsrichterei noch einige Jahre treu bleibt“, so Sandy Hoffmann.

 

Hartmut Recknagel in der Kreisliga-Partie zwischen dem VfB Hachelstein Asbach und dem Suhler SV II
 
 
20.10.2010 von Antje Storch
 
Vorgestellt: Sebastian Neumann im Portrait
 
   
Der zweite Teil unserer Portraitreihe dreht sich heute um Bezirksliga-Referee, Sebastian Neumann. Der gebürtige Suhler, der bereits 1999 beim heutigen KSO Sandy Hoffmann seine Schiedsrichter-Prüfung ablegte, leitet fast jede Woche Spiele in den beiden höchsten Ligen Südthüringens.
 
 
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Des Weiteren ist er regelmäßig als Assistent in der Thüringenliga und Landesklasse unterwegs. Begonnen hat die Laufbahn des damals 17-Jährigen als Schiedsrichter-Assistent an der Seite vom heutigen Stellvertretenden Obmann Bernd Burkhardt in der Kreisliga. Diesem Einsatz folgten zahlreiche Begegnungen im Nachwuchs- und Männerbereich als Linienrichter und Referee. So schaffte es Basti am 28.10.2001 mit der Partie Rotterode gegen Breitungen 2 ein Fuß in die 1. Kreisklasse zu setzen und leitete schon kurze Zeit später sein erstes Kreisliga-Match. Keine 4 Jahre danach, wurde er am 10.04.2005 mit seinem erstes Spiel in der Bezirksliga zwischen Fambach und Herpf beauftragt und behauptet sich seitdem in dieser Spielklasse. Aktuell ist Basti, der Kreisliga-Referee Udo Künzel als sein Vorbild ansieht, für den FSV Floh-Seligenthal aktiv und gibt als Filialverantwortlicher der Lidl-Kette in Suhl nicht nur auf dem Platz, sondern auch beruflich den Ton an.

 

 

 

Sebastian Neumann (links) als Assistent im Landesklassen-Spiel zwischen Meiningen und Altengottern
 
 
27.08.2008 von Felix Anger
 
Vorgestellt: Philipp Thomä im Portrait
 
   

"Klein aber oho“, ein Sprichwort, das wie maßgeschneidert auf Philipp Thomä passt. Denn mit seiner Größe von 1,72m, hat er in diesem Jahr bewiesen, dass ein guter Schiedsrichter nicht immer ein Riese sein muss. Philipp wurde als Schiedsrichter des Jahres 2007 und Aufsteiger in die Landesklasse der Überflieger der Saison.

 
 
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Besonders beachtlich ist hierbei, dass der junge Sportfreund den Sprung in die zweithöchste Thüringer Spielklasse bereits nach einem halben Jahr in der Bezirksliga schaffte. Und dies, obwohl der Weg zur Schiedsrichterei nur aus der Not des Vereins heraus entstanden ist. Doch dieser Weg führte vom Ablegen der Prüfung bis heute stets bergauf. So leitete er bereits im Alter 16 Jahren sein erstes Kreisliga-Spiel zwischen Weidebrunn und Goldlauter und kann inzwischen auf 143 Einsätze als Schiedsrichter oder Schiedsrichter-Assistent zurückblicken. Außerdem ist Philipp eins der Gründungsmitglieder der Coachinggruppe und qualifizierte sich über diese für Lehrgänge des TFV in Bad Blankenburg. Diese gestaltete er so erfolgreich, dass er diesem Jahr als Schiedsrichter zu einem DFB Schülerlager eingeladen wird. Im April 2007 würdigte man seine Leistungen mit der Nominierung für das A-Juniorenendspiel des Kreises und in der Saison 07/08 gelang ihm der Sprung auf die Liste der Bezirksschiedsrichter als Anwärter. Nachdem er in der Hinrunde Nachwuchs- und Assistenten-Einsätze auf Landesebene erhielt, durfte Philipp am 09.03.2008 erstmalig ein Bezirksliga-Spiel der Männer leiten. In der Partie empfing Kaltennordheim den FC 02 Barchfeld. Diesem Einsatz folgten noch weitere Begegnungen der Bezirksliga Staffeln 1 und 2, in welchen er sich zum Landesklassenaufsteiger kristallisierte.

 

Philipp Thomä (rechts) als Assitent bei Marco Schneider (mitte). Beide haben dieses Jahr den Sprung von der Bezirksliga in die Landesklasse geschafft.
 
 
29.05.2008 von Felix Anger